Zecken - Wie du deinen Hund schützen kannst

06.04.2020 23:26

Alle Jahre wieder im Frühjahr kommen die unbeliebten Plagegeister in schwarz: Zecken. Gemeinsam mit den steigenden Temperaturen starten sie ihre Invasion auf Mensch und Tier. Was du tun kannst, um dich und deinen Hund beim Spaziergang vor einem Zeckenbefall zu schützen und was zu tun ist, wenn du oder dein Tier eine Zecke habt/hat, verraten wir dir im nachstehenden Beitrag.

Über Zecken

Weltweit gibt es ca. 910 Zeckenarten, von denen sich etwa 20 in Deutschland heimisch fühlen. Zur Gattung der Buntzecke zählen der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) und die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus), die beide für den Hund gefährlich sind. Da beide Arten es gerne feucht mögen, fühlen sie sich bei uns in Deutschland besonders wohl. Am meisten verbreitet ist jedoch der Gemeine Holzbock, der die Krankheiten Anaplasmose, Borreliose und FSME übertragen kann. Die Auwaldzecke ist häufig in Süden- und Ostdeutschland zu finden. Früher traten Zecken hauptsächlich in Übergangsgebieten von Wäldern zu Wiesen auf. Mittlerweile sind sie auch mitten in Wäldern zu finden, weswegen Vorsicht beim Waldspaziergang geboten ist. 

Zeckenstiche vorbeugen

Es gibt zwar keinen Impfstoff für Hunde gegen alle Zeckenbisse, gegen die drei wichtigsten Borreliose-auslösenden Zeckenarten in Europa jedoch schon. Bei Welpen kann diese Impfung das erste Mal bei Welpen ab der 12. Woche vorgenommen werden. Vor allem Hunde in Zecken-Risikogebieten wird diese Impfung dringend empfohlen. Für andere durch Zeckenbisse ausgelöste Krankheiten gibt es bisher jedoch keine Immunisierungsmöglichkeiten. Deswegen gelten weiterhin die bekannten, vorbeugenden Maßnahmen:

  • Nahrungsergänzungsmittel gegen Zecken oder andere Hilfsmittel wie z.B. Zeckenschutzhalsbänder
  • Genaue Fellkontrolle nach jedem Spaziergang im Wald. Zecken stechen in der Regel an Ort und Stelle zu, an der sie ihren Wirt befallen haben. Sie krabbeln nicht lange durch das Fell. Deswegen sitzen sie häufig am Kopf, im Nacken, auf den Schultern oder der Brust. 
  • Schnelles Entfernen der Zecke am besten mithilfe einer Zeckenkarte oder ähnlichem (Wichtig: Die Zecke langsam herausheben/herausziehen, nicht drehen!). Je eher du die Zecke entfernst, desto geringer ist das Risiko einer Übertragung von Krankheitserregern. Manche Erreger können bis zu 24 Stunden brauchen, um einen Hund zu infizieren.

Deine beim Spaziergang getragene Kleidung behandelst du am besten nach der Wäsche bei mindestens 60 Grad im Trockner, um mögliche sich in der Kleidung befindliche Zecken abzutöten.

Quellen: Der Hund Ausgabe 04/2020

https://www.parasitenportal.de/zecken-beim-hund/

Bild: Jean Kobben/stock.adobe.com

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