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Agility Training- Ein Sport für fast jeden Hund

14.01.2020 23:19

Ob drinnen oder draußen, ob groß oder klein, ob Husky oder Labrador Retriever – mit dem Agility Training kannst du viele Fähigkeiten deines Hundes gleichzeitig trainieren.

Ursprung im Reitsport

Seit 1980 gibt es das allseits beliebte Agility Training in Deutschland, das seinen Ursprung im Reitsport hat. Was als Showeinlage während einer Hundeausstellung in England begann, ist heute eine Hundesportart, bei der nicht nur die Mensch-Hunde-Beziehung, sondern auch die Reaktions- und Leistungsfähigkeit des Hundes gefördert wird.

Ablauf des Agility Trainings

Ziel des Agility Trainings ist es, dass dein Hund einen Hindernis-Parcour so fehlerfrei und schnell wie möglich durchläuft. Bei der Wahl und dem Schwierigkeitsgrad sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob Wippen, Tunnel, Laufsteg, Ring oder Slalom – beim Agility Training sind für jeden Hund die passenden Hürden und Hindernisse dabei. Während des Agility Trainings ist die volle Aufmerksamkeit deines Hundes auf dich gefordert, denn du lenkst deinen Hund größtenteils mit Körpersprache durch den Parcour. Meist reichen kleinste Gestiken und dein Hund weiß, welches Hindernis als Nächstes folgt. Eine schnelle und saubere Bewältigung des Parcours ist also nur möglich, wenn die Mensch-Hund-Kommunikation optimal verläuft und dein Hund alle Zeichen richtig deutet. Neben der Verwendung von Gestiken darf auch die Stimme eingesetzt werden.

Voraussetzungen für das Agility Training

Nicht nur dein Hund sollte über ein wenig Ausdauer und Fitness verfügen – auch du als Halter, weil du permanent mit den Hindernissen mitläufst. Somit heißt es, je größer dein Hund, desto höher das Tempo beim Mitlaufen. Zusätzlich solltet ihr beide über eine gute Koordination, ein sicheres Körpergefühl und schnelle Reaktionsfähigkeit verfügen, um dauerhaft Freude am Agility Training zu entwickeln. Beim Agility Training gibt es unterschiedliche Größenklassen, somit kann jeder (gesunde) Hund mitmachen.

Arten des Agility Trainings

Free Agility (Outdorr)

Hier nutzt du die Natur mit ihren vielfältigen Hindernissen wie Bäume, Steine, Bodenlöcher, Bänke und Mauern.

Indoor Agility

Mit mindestens 200 Quadratmetern Fläche und einem gut gedämpften Fußboden lässt sich Agility auch an kalten Tagen in der Halle durchführen. Dabei gibt es verschiedene Ausführungen beim Boden, was das Agility Training noch spannender macht: Kunstrasen, Sandboden oder Filz-, Kunststoff- ode Gummi-Matte.

Degility

Wenn dein Hund es eher etwas langsamer und ruhiger mag, dann ist Degility genau das richtige für ihn. Bei vielen verschiedenen Abenteuergeräten ohne feste Reihenfolge und Zeitmessung werden Koordination, Gleichgewicht und Konzentrationsfähigkeit trainiert. Degility ist besonders für ältere und körperlich beeinträchtigte Hunde geeignet.

Hoopers Agility

Ohne springen, dafür aber mit Hoops, auf dem Boden stehende Bögen, wird der Parcour absolviert. Tunnel und Tonnen müssen ebenfalls durch Herumlaufen gemeistert werden. Beim Hoopers Agility soll in erster Linie die Distanzkontrolle gestärkt werden. Deswegen stehst du außerhalb des Parcours und gibst Zeichen aus der Ferne.

Quelle: Der Hund| Ausgabe 07/2019

Foto: fabianainsolda/stock.adobe.com


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